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DIE GEGEND

 

 

DAS DORF 


Eine gallo-römische Geschichte 

Der Ursprung dieses Dorf ist sehr alt und scheint in der gallo-römischen Zeit zu liegen, ebenso der Beginn der Rebkultur. Doch die Zeiten waren nicht immer einfach.

Ricey-Bas wurde während der gallo-römischen Zeit gegründet, dagegen entwickelten sich Ricey-Haute-Rive und Ricey-Haut erst später. Gleich zu Beginn seiner Existenz wurde das Dorf von Barbaren erobert und danach war es abwechselnd, als Folge der immer wiederkehrenden Kriege, im Besitz der Herrscher der Champagne bzw. von Burgund. Im Jahr 1814 wurde es während den Befreiungskriegen von schlesischen Truppen besetzt, aber es überstand diese Phase genauso, wie die zwei Weltkriege.

Am Ende des hundertjährigen Krieges, bei den letzten Schlachten zwischen dem König von Frankreich, Louis XI und dem Herzog von Burgund, Charles le Téméraire , wurde das Dorf völlig zerstört, sodass nun alle Häuser und Denkmäler erst nach dem Ende des fünfzehnten Jahrhunderts errichtet worden sind.

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Drei Dörfer

König Louis XIV hatte den «Vin Rosé des Riceys» sehr gerne. Er entdeckte diesen Wein durch die Maurer von Les Riceys, welche während des Baus von Versailles in Paris arbeiteten.

Nach jedem dieser Ereignisse, nahmen die mutigen Bewohner die Reparatur des Dorfes auf und begannen wieder Weintrauben anzupflanzen.
Les Riceys setzt sich aus den drei Dörfern Ricey-Bas, Ricey-Haute-Rive und Ricey-Haut zusammen.

 

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Der Rosé von Les Riceys  

Les Riceys produziert einen sehr angesehenen Rosé und das Dorf genießt nun einen gewissen Wohlstand, welcher durch beeindruckende Kirchen und schöne Häuser aus Stein zu erkennen ist.

Während der Revolution war es die zweitbevölkerungsstärkste Gegend im Département Aube und das hielt bis ins Jahre 1826 an.

Da die Gegend sehr isoliert war, zog es sehr früh Menschen in urbanere Ballungsräume und so verlor es früh an Bedeutung, ganz besonders nachdem die Weinberge am Ende des 19. Jahrhunderts von der Reblaus befallen waren. Die Weinreben begannen auf den Hügeln zu wachsen und heute sind sie schon auf 844 Hektar Weingärten verteilt, was es zum größten Anbaugebiet in der Champagne macht. Dies ist das Resultat der Weinbauerrevolution aus dem Jahre 1911, welche 1927 mit der Eingliederung in die geschützte Region der Champagne endete.


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DIE WEINBERGE 


Im Herzen der Côte des Bars 

Die Weinberge von Riceys wurden in den Jahrhunderten stetig weiterentwickelt. Die Gallo-Romanen haben schon damals den ersten Wein produziert.

Während des 12. Jahrhunderts haben die Mönche des Klosters Clairvaux Weinstöcke aus Ungarn importiert. Einige Jahrhunderte später wurde aus diesen Trauben der Champagner entwickelt.

Die örtlichen Winzer hängen leidenschaftlich an ihrem Beruf und an ihrer wunderschönen Landschaft. Sie sind richtige Handwerker, die jeden Tag bei den Rebstöcken arbeiten.

Inmitten der bezaubernden Côte des Bars, im Süden der Region Champagne, sind die Weinberge von Riceys einzigartig in diesem Sektor. Mit einer Anbaugröße von 844 Hektar, hauptsächlich Pinot Noir, ist es die wichtigste Anbaugegend der Region Champagne.  

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Intensiv und elegant 

Unser Weingut erstreckt sich über 45 Hektar auf den ausgedehnten und sonnigen Hügeln von Les Riceys..

Der König der Côte des Bars ist die Rebsorte Pinot Noir, welche mehrheitlich in unseren Cuvées vorhanden ist, er ist intensiv und elegant. Er ist vermischt mit verschieden Weinen inmitten der besten Champagne-Lage. Besonders an der Côte des Blancs mit der Rebsorte Chardonnay, die sich harmonisch mit der subtilen Vermischung unseres Hauses ergänzt.

 


 

 
 


 
 

DAS HAUS 


Ein Haus voller Tradition 

Die Geschichte des Champagnerhauses Alexandre Bonnet hat eine unauslöschliche Prägung in dem wunderschönen Dorf Les Riceys hinterlassen. Das Dorf, mit seinen drei kontrollierten Herkunftsbezeichnungen, ist ein einzigartiges Phänomen in der Welt des Weines. Mitsamt seinen 844 Hektar Rebfläche ist das Dorf die wichtigste Weingemeinde der Champagne.

Dank seiner Geologie und geographischen Lage sind die Weinberge von Les Riceys ebenfalls als jene Gegend bekannt, welche den besten Pinot Noir an der Côte des Bars bieten.

Im Jahre 1934 baute Lucien NOBLE, ein Familienvorfahre mütterlicherseits, die ersten Weinstöcke an. Seine Leidenschaft für den Weinbau vererbte sich durch die einzelnen Generationen bis in das Jahre 1970. Danach gründeten Serge, Alain und René Bonnet die Marke Alexandre Bonnet.  

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Außergewöhnliches Gebiet 

Mit einer heutigen Nutzung von mehr als 45 Hektar, sowie einer modernen und vollständig eingebundene Produktionsanlage, sind die Männer an diese Geschichte stark gebunden. Das Champagnerhaus Alexandre Bonnet wird sich weiterhin sowohl als Traditionsfirma, als auch als außergewöhnliche Gegend behaupten.

Ihr Champagner, mit seinem authentischen Stil, misst folgenden Weinen der Rebsorte Pinot Noir einen hohen Stellenwert zu: Noir Extra Brut, Blanc de Noirs und Perle Rosé, sowie, nicht zu vergessen, dem berühmten Vin Rosé des Riceys.